Im wettbewerbsintensiven Umfeld von Innenarchitektur und Möbelherstellung ist es für Designer, Architekten und Hersteller zu einer strategischen Priorität geworden, das luxuriöse Erscheinungsbild von Massivholz zu erreichen, ohne dessen hohe Kosten tragen zu müssen. Furniermaterialien haben sich als transformative Lösung etabliert, die die Lücke zwischen ästhetischem Anspruch und Budgetvorgaben schließt und authentische Holzoberflächen zu einem Bruchteil der herkömmlichen Kosten bereitstellt. Durch ein fundiertes Verständnis der Funktionsweise der Furniertechnologie und der Gründe für ihren außergewöhnlichen Mehrwert können Entscheidungsträger fundierte Auswahlentscheidungen treffen, die sowohl Projektbudgets als auch visuelle Ergebnisse optimieren.

Die Kosteneffizienz von Furnier beruht auf einem grundlegenden Prinzip: die visuellen und haptischen Vorteile hochwertiger Holzarten maximal auszunutzen, während Materialabfall und Ressourcenverbrauch minimiert werden. Aus einem einzigen Stamm, der möglicherweise nur wenige Massivholzplatten liefern würde, können Dutzende Furnierblätter gewonnen werden, wobei jedes Blatt dieselben natürlichen Maserungsmuster und Farbvariationen aufweist, die Holz so begehrenswert machen. Diese Effizienz führt unmittelbar zu niedrigeren Materialkosten, geringerer Umweltbelastung und größerer Gestaltungsfreiheit und macht Furnier somit eine intelligente Wahl für Projekte – von der Wohnraummöblierung bis hin zu gewerblichen architektonischen Installationen.
Die Werkstoffwissenschaft hinter der Kosteneffizienz von Furnier
Wie die Furnierherstellung die Nutzung von Holzressourcen maximiert
Der Herstellungsprozess für Furnier verändert die Wirtschaftlichkeit der Holznutzung grundlegend durch Präzisionsschneidetechnologie. Im Gegensatz zu Massivholzprodukten, bei denen beim Fräsen und Veredeln erhebliche Materialmengen entfernt werden, kommt bei der Furnierherstellung das Dreh- oder Schneidverfahren zum Einsatz, das nahezu das gesamte nutzbare Holz eines Stammes erhält. Eine Furnierplatte weist typischerweise eine Dicke zwischen 0,6 und 3 Millimetern auf, was bedeutet, dass aus einem einzigen Stamm etwa vierzig- bis fünfzigmal mehr Fläche abgedeckt werden kann als mit entsprechenden Massivholzbrettern. Diese drastische Steigerung der Ausbeute senkt die Kosten pro Quadratmeter fertiger Oberfläche unmittelbar.
Moderne Furnierschneidanlagen arbeiten mit Toleranzen im Hundertstel-Millimeter-Bereich und gewährleisten so eine gleichmäßige Dicke über jede einzelne Furnierplatte hinweg. Diese Präzision beseitigt die Materialvariabilität, die dickere Massivholzprodukte beeinträchtigt, bei denen Fehler tief innerhalb der Bretter erst während der Verarbeitung sichtbar werden. Durch die Verarbeitung dünner Platten können Hersteller jedes Furnierblatt unmittelbar nach dem Schneiden visuell prüfen und hochwertige Sorten von Nutzsorten trennen, noch bevor zusätzliche Verarbeitungskosten anfallen. Dieser Qualitätskontrollschritt steigert die Kosteneffizienz weiter, indem er verhindert, dass Arbeitszeit für minderwertige Materialien verschwendet wird.
Die Substrat-Strategie zur Senkung der gesamten Materialkosten
Der Kostenvorteil von Furnier wird noch deutlicher, wenn man die Untergrundmaterialien berücksichtigt, die es abdeckt. Statt teures Massivholz für eine gesamte Platte zu verwenden, kommen bei Furnieranwendungen technisch hergestellte Trägermaterialien wie Spanplatten, Sperrholz oder Mitteldichte Faserplatten (MDF) zum Einsatz. Diese Untergrundmaterialien sind pro Volumeneinheit deutlich günstiger als Massivhölzer aus Laubholz und bieten zudem eine überlegene Maßstabilität sowie eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Verziehen. Die Kombination aus einem kostengünstigen, dimensionell stabilen Kern und einer hochwertigen Furnieroberfläche ergibt ein Verbundprodukt, das in vielen Anwendungen leistungsmäßig Massivholz übertrifft und gleichzeitig dreißig bis sechzig Prozent weniger kostet.
Die Auswahl des Substrats ermöglicht es Herstellern zudem, die Materialeigenschaften für spezifische Anwendungen zu optimieren. Für Umgebungen mit Schwankungen der Luftfeuchtigkeit können feuchteresistente Kernmaterialien spezifiziert werden, ohne die sichtbare Furnieroberfläche zu beeinträchtigen. Für Anwendungen, bei denen Feuerbeständigkeit oder akustische Eigenschaften erforderlich sind, bieten spezielle Substrate diese Leistungsmerkmale, während das Furnier die ästhetische Kontinuität bewahrt. Diese Trennung der strukturellen Funktion von der dekorativen Optik ermöglicht es Planern, genau die benötigten Eigenschaften anzugeben, ohne für unnötiges Massivholzvolumen über die gesamte Plattendicke hinweg bezahlen zu müssen.
Vorteile der Gestaltungsfreiheit, die wirtschaftlichen Nutzen bringen
Zugang zu Premium-Holzarten zu praktikablen Preisniveaus
Einer der überzeugendsten Kostenvorteile von Furnier liegt in der Demokratisierung exotischer und hochwertiger Holzarten. Hölzer wie Walnuss, Teak, Rosenholz und geflammte Ahorn sind aufgrund ihrer Seltenheit und langsamen Wachstumsrate als Massivholz mit einem hohen Preis verbunden. Wenn sie jedoch als furnier verwendet werden, werden diese gleichen Arten für Projekte mit mittlerem Budget zugänglich. Eine Walnuss-Furnierplatte kostet möglicherweise nur fünfzehn bis zwanzig Prozent dessen, was eine vergleichbare Massiv-Walnuss-Platte kosten würde, bietet den Endnutzern jedoch – die ausschließlich mit der Oberfläche in Berührung kommen – ein identisches visuelles Erlebnis.
Diese Zugänglichkeit geht über eine einfache Kostenreduzierung hinaus und ermöglicht zudem Konsistenz im Design bei umfangreichen Projekten. Die Spezifikation massiver, exotischer Harthölzer für die gesamte Innenausstattung eines Hotels oder eines Unternehmenshauptsitzes würde die meisten Budgets bis an ihre Grenzen belasten und zwänge zu Kompromissen, die die gestalterische Vision verwässern. Furniermaterialien ermöglichen es Designern, ihre ästhetische Intention auf allen sichtbaren Oberflächen beizubehalten und so zusammenhängende Umgebungen zu schaffen, die sich luxuriös und durchdacht anfühlen. Die durch die Auswahl von Furnieren erzielten Kosteneinsparungen können anschließend in andere Projektbestandteile investiert werden, die das Gesamterlebnis verbessern – beispielsweise eine optimierte Beleuchtung, hochwertigere Beschläge oder veredelte Oberflächen.
Musterabstimmung und Buchverleimungstechniken
Die professionelle Furnieranwendung bietet Musterabstimmungsfunktionen, die bei Massivholz entweder kostentechnisch unerschwinglich oder physikalisch unmöglich wären. Aufeinanderfolgende Furnierblätter, die aus demselben Stamm geschnitten werden, weisen nahezu identische Maserungsmuster auf und ermöglichen es Handwerkern, buchgegenüberliegende oder versetzte Furnierplatten herzustellen, bei denen Spiegelbilder oder durchgehende Maserungsmuster sich über große Flächen erstrecken. Diese dekorativen Techniken erzeugen eindrucksvolle visuelle Effekte, die Aufmerksamkeit erregen und Qualität vermitteln – gleichzeitig entstehen jedoch nur minimale Mehrkosten im Vergleich zu den ohnehin durch Furnier erzielten Materialeinsparungen.
Die Möglichkeit, Furnierblätter auszuwählen und anzuordnen, reduziert zudem erheblich den Abfall, der bei Massivholzprojekten entsteht. Bei der Verarbeitung von Massivholz müssen Bretter mit Ästen, Mineralstreifen oder Maserungsunregelmäßigkeiten häufig aussortiert oder in eine niedrigere Qualitätsklasse eingestuft werden – was zu Sunk Costs führt, die den Endpreis des Produkts erhöhen. Bei Furnieren hingegen können Hersteller charakteristische Merkmale gezielt für rustikale Designs platzieren oder klare Furnierblätter für zeitgemäße Ästhetik wählen, wodurch nahezu jeder Quadratzentimeter des verarbeiteten Materials einer geeigneten Anwendung zugeführt wird. Diese umfassende Materialausnutzung steigert zusätzlich die Kosteneffizienz, die Furniere zu einer besonders wirtschaftlich rationalen Wahl macht.
Faktoren für Fertigungs- und Montageeffizienz
Geringerer Arbeitsaufwand in Produktionsabläufen
Die geringe Masse von Furniermaterialien führt unmittelbar zu Einsparungen bei den Arbeitskosten während des gesamten Fertigungsprozesses. Massivholzplatten erfordern schwere Maschinen und mehrere Bediener, um sie während der Bearbeitung, Montage und Oberflächenveredelung sicher handhaben zu können. Furnierprodukte sind deutlich leichter und können daher mit weniger mechanischer Unterstützung und kleineren Arbeitsteams verarbeitet werden. Oftmals kann ein einzelner Techniker Aufgaben wie das Positionieren und Aufbringen von Furnierplatten übernehmen, für die bei massiven Holzkomponenten mit vergleichbarer Oberfläche zwei oder drei Arbeiter erforderlich wären.
Die werkseitige Oberflächenveredelung von Furnierprodukten erfolgt ebenfalls effizienter als die Veredelung aus Massivholz. Die gleichmäßige Dicke und glatte Oberfläche der Furniersubstrate erfordern weniger Schleifarbeiten und weniger Grundierungsanstriche, um eine einheitliche Oberflächenqualität zu erreichen. Bei der Sprühapplikation von Beizen, Versiegelungen und Deckschichten wird weniger Material verbraucht, wenn Furnieroberflächen statt porösen Massivholzoberflächen beschichtet werden, da letztere bei den ersten Anstrichen mehr Lack absorbieren. Diese Effizienzvorteile summieren sich bei großen Serienfertigungen und senken die Stückkosten, die Hersteller ihren Kunden durch wettbewerbsfähige Preise weitergeben können.
Einbaugeschwindigkeit und vereinfachte Montage vor Ort
Auf Baustellen und in Werkstätten weisen Furnierprodukte Montagevorteile auf, die die Projektdauer und die Lohnkosten senken. Fertig beschichtete Furnierplatten werden sofort montagefertig geliefert und entfallen dadurch die vor Ort erforderlichen Arbeitsschritte wie Schleifen, Beizen und Beschichten, die bei Massivholz notwendig sind. Diese werkseitige Oberflächenbehandlung beschleunigt nicht nur die Montage, sondern führt zudem zu besseren Ergebnissen, da die Beschichtungen in kontrollierten Umgebungen mit professioneller Ausrüstung aufgetragen werden. Die während der Montage eingesparte Zeit reduziert direkt die Lohnkosten, die häufig die größte variable Ausgabe im Bau- und Sanierungshaushalt darstellen.
Die Dimensionsstabilität von Furnier auf technisch hergestellten Untergründen reduziert zudem Montage-Rückrufe und Gewährleistungsansprüche. Massivholzplatten erfordern nach der Montage möglicherweise Anpassungen, da sie sich an die Gebäudebedingungen anpassen und sich je nach saisonalen Luftfeuchtigkeitsänderungen ausdehnen oder zusammenziehen. Furnierprodukte behalten ihre Abmessungen deutlich zuverlässiger bei, passen beim ersten Einbau korrekt und bleiben während ihrer gesamten Nutzungsdauer unverändert. Diese Zuverlässigkeit führt zu niedrigeren Gesamtprojektkosten, da Nachbesuche, Nachjustierungen und Kundenunzufriedenheit infolge problematischen Verhaltens von Massivholz entfallen.
Langfristige Wertbetrachtung über den Anschaffungspreis hinaus
Kostenvorteile bei der Wartung gegenüber Massivholzalternativen
Die echte Kostenwirksamkeit von Furnieren erstreckt sich weit über den ersten Kauf hinaus bis in die laufende Wartungsphase des Gebäudebetriebs. Moderne Furnierprodukte, insbesondere solche mit werkseitig aufgebrachten Schutzlackierungen, erfordern nur einen minimalen Wartungsaufwand, um ihr Erscheinungsbild zu bewahren. Die dünne Furnierschicht verbindet sich dauerhaft mit ihrem Trägermaterial, wodurch Probleme wie Plattenverzug, -wölbung oder -verdrehung entfallen, die bei Massivholzverkleidungen regelmäßig besondere Aufmerksamkeit erfordern. Immobilienverwalter und Betreiber von technischen Anlagen schätzen diese Zuverlässigkeit, da sie die Wartungsbudgets senkt und Störungen für die Gebäudenutzer auf ein Minimum reduziert.
Wenn nach Jahren des Einsatzes eine Auffrischung erforderlich wird, können Furnieroberflächen genauso wie Massivholz leicht geschliffen und neu beschichtet werden, wodurch ihre Nutzungsdauer erheblich verlängert wird. Der stabile Untergrund unter dem Furnier gewährleistet, dass die Oberfläche während der Auffrischungsarbeiten eben und flach bleibt, was den Vorgang unkompliziert und vorhersehbar macht. Obwohl äußerst aggressive Schleifverfahren theoretisch die Furnierschicht durchschleifen könnten, bewahren übliche Auffrischungsverfahren ausreichend Materialdicke für mehrere Erneuerungszyklen. Diese Langlebigkeit bedeutet, dass sich die ohnehin günstigen Anschaffungskosten für Furnier über viele Jahre Nutzungsdauer verteilen und damit ihren wirtschaftlichen Vorteil weiter steigern.
Energieeffizienz und Umweltauswirkungen
Die Umweltverträglichkeit der Furnierherstellung hat wirtschaftliche Auswirkungen, die zunehmend von zukunftsorientierten Unternehmen geschätzt werden. Die Herstellung von Furnieren erfordert pro Quadratmeter fertiger Oberfläche deutlich weniger Energie als die Verarbeitung von Massivholz, was sowohl den CO₂-Fußabdruck als auch die Produktionskosten senkt. Das geringere Gewicht von Furnierprodukten verringert zudem den Kraftstoffverbrauch beim Transport, ein Kostenvorteil, der an Bedeutung gewinnt, je stärker sich die Kraftstoffpreise schwanken und eine mögliche CO₂-Besteuerung zunimmt. Organisationen, die ihre Umweltleistung verfolgen, stellen fest, dass die Spezifikation von Furniermaterialien dazu beiträgt, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, während gleichzeitig die Beschaffungskosten gesenkt werden.
Die effiziente Nutzung der Waldrressourcen, die Furnier darstellt, bietet zudem Versicherungsschutz gegen künftige Holzknappheit und Preisschwankungen. Während die weltweite Nachfrage nach Holzprodukten weiter steigt und nachhaltige Forstwirtschaftspraktiken die Schlagraten begrenzen, stehen Massivholzpreise unter Aufwärtsdruck. Die Furniertechnologie ermöglicht es, den Nutzen aus jedem geschlagenen Baum maximal auszuschöpfen, wodurch Anwender auch bei zunehmend eingeschränkter Verfügbarkeit des Rohmaterials weiterhin Zugang zu der ästhetischen Wirkung von Holz behalten. Diese strategische Überlegung fügt der Kosten-Nutzen-Analyse eine weitere Dimension hinzu – insbesondere für Organisationen, die Einrichtungen mit einer geplanten Nutzungsdauer von mehreren Jahrzehnten planen.
Strategische Beschaffungsentscheidungen für maximalen Wert
Auswahl der Qualitätsklasse entsprechend den Anwendungsanforderungen
Um die Kostenwirksamkeit von Furnier zu maximieren, müssen die Produktqualitäten an die Sichtbarkeit der Anwendung und die erforderlichen Leistungsmerkmale angepasst werden. Hochwertiges architektonisches Furnier mit perfekter Maserungsabstimmung und keinerlei Fehlern ist entsprechend teurer und eignet sich für gestalterisch hervorgehobene Elemente, bei denen die visuelle Wirkung die Investition rechtfertigt. Für weniger sichtbare Anwendungen wie Innenseiten von Schränken bietet Furnier in Nutzqualität ausreichende Optik zu deutlich geringeren Kosten. Eine strategische Spezifikation über diese Qualitätsstufen hinweg stellt sicher, dass das Budget gezielt für sichtbare Oberflächen eingesetzt wird, während verdeckte Elemente kostengünstiger ausgeführt werden – eine Optimierung, die bei einer einheitlichen Verwendung von Massivholz nicht möglich ist.
Der Furniermarkt bietet zusätzliche Kosteneffizienz durch Strategien zum Austausch von Holzarten. Hölzer mit ähnlichen optischen Eigenschaften, aber unterschiedlichen Seltenheitsgraden, können manchmal ohne wahrnehmbaren ästhetischen Abstrich gegeneinander ausgetauscht werden. Ein erfahrener Designer könnte echtes Walnussfurnier für zentrale Blickpunkte vorsehen, während er für sekundäre Flächen kostengünstigere Alternativen mit Walnuss-Imitation wählt – so wird visuelle Kontinuität bei einem gemischten Kostenrahmen erreicht. Diese differenzierten Spezifikationsstrategien nutzen die breite Palette an Furnierprodukten aus, um aus dem verfügbaren Budget den maximalen Wert zu ziehen.
Mengenkauf und Optimierung der Lieferkette
Organisationen mit fortlaufendem Furnierbedarf können die Kostenwirksamkeit durch strategische Lieferantenbeziehungen und Volumenverpflichtungen steigern. Furnierhersteller gewähren häufig Vorzugspreise für Großaufträge oder Rahmenvereinbarungen, die ein jährliches Mindestvolumen garantieren. Solche Vereinbarungen senken die Vertriebskosten und das Lagerhaltungsrisiko des Lieferanten; diese Einsparungen spiegeln sich in niedrigeren Einheitspreisen für den Kunden wider. Zudem gewährleisten langfristige Beziehungen zu qualitativ hochwertigen Furnierlieferanten auch in Phasen knapper Marktlage den Zugang zu bestimmten Holzarten und Qualitätsstufen und schützen so vor Lieferengpässen, die Projekttermine gefährden könnten.
Das Standardisierungspotenzial von Furnierprodukten ermöglicht zudem eine Kostenreduktion durch eine rationalisierte Gestaltung. Durch die Beschränkung der Spezifikationen auf ein überschaubares Sortiment an Furnierarten und Trägermaterialien können Unternehmen den Einkauf bündeln, das Lagerbestandsmanagement vereinfachen und den Schulungsaufwand für Montageteams reduzieren. Diese operativen Effizienzvorteile verstärken die inhärenten Materialkostenvorteile von Furnier und schaffen einen umfassenden Mehrwert, der sich über den gesamten Beschaffungs- und Bauprozess erstreckt. Die Disziplin, die für die Umsetzung einer solchen Standardisierung erforderlich ist, trägt über mehrere Projekte und Geschäftsjahre hinweg Früchte.
Häufig gestellte Fragen
Wie schneidet Furnier im Vergleich zu Massivholz hinsichtlich der Gesamtkosten eines Projekts ab?
Furnier senkt die Gesamtkosten eines Projekts in der Regel um dreißig bis sechzig Prozent im Vergleich zu Massivholz derselben Holzart und optischen Erscheinung. Diese Kosteneinsparung resultiert aus mehreren Faktoren: geringere Materialkosten aufgrund einer effizienten Ressourcennutzung, reduzierter Arbeitsaufwand bei Herstellung und Montage, geringeres Gewicht, das die Versandkosten senkt, sowie eine hohe Maßhaltigkeit, die Nachbesserungen und Anpassungen minimiert. Wenn die Gesamtbetriebskosten – einschließlich der Wartung – über einen Zeitraum von zehn bis zwanzig Jahren betrachtet werden, wird der wirtschaftliche Vorteil von Furnier noch deutlicher, da es sich durch seine Stabilität und den geringeren Pflegeaufwand auszeichnet.
Können Furniermaterialien dieselbe ästhetische Qualität wie Massivholzoberflächen erreichen?
Hochwertiges Furnier liefert ästhetische Ergebnisse, die sich in nahezu allen praktischen Anwendungen nicht von Massivholz unterscheiden. Die Furnieroberfläche besteht aus echtem Holz und zeigt authentische Maserungsmuster, Farbvariationen sowie Struktur. Bei fachgerechter Aufbringung und Oberflächenbehandlung bietet Furnier das gleiche visuelle und haptische Erlebnis wie Massivholz, da der Nutzer ausschließlich mit der obersten Schicht interagiert. Fortschrittliche Fertigungstechniken wie das Buchverbinden ermöglichen sogar dekorative Effekte, die mit Massivholz schwer oder gar nicht zu erreichen wären. Der Schlüssel für Premium-Ergebnisse liegt in der Auswahl geeigneter Furnierqualitäten sowie in einer fachkundigen Verarbeitung mit hochwertigen Trägerplatten und Klebstoffen.
Welche Furnierdicke bietet das beste Verhältnis aus Kosten und Haltbarkeit?
Für die meisten architektonischen und Möbelanwendungen bietet eine Furnierdicke zwischen 0,6 und 1,0 Millimetern das optimale Kosten-Leistungs-Verhältnis. Dieser Bereich stellt ausreichend Material für eine leichte Nachbearbeitung bereit, falls erforderlich, und maximiert gleichzeitig die Flächenausbeute pro Stamm, wodurch die Kosten niedrig gehalten werden. Dünnere Furniere mit einer Dicke von etwa 0,6 Millimetern sind kostengünstiger, bieten jedoch nur begrenzte Möglichkeiten zur Nachbearbeitung und eignen sich daher für Anwendungen, bei denen eine Erneuerung unwahrscheinlich ist. Dickere Furniere mit einer Dicke von nahezu 3 Millimetern ermöglichen umfangreichere Nachbearbeitungsmöglichkeiten, gehen aber teilweise zu Lasten des Kostenvorteils, der Furniere attraktiv macht. Die Auswahl der Dicke sollte sich an der Sichtbarkeit der Anwendung, den erwarteten Verschleißmustern und der gewählten Wartungsphilosophie orientieren.
Wie schneiden vorgefertigte Furnierprodukte im Vergleich zu vor Ort lackierten Alternativen im Hinblick auf die Kosten ab?
Vorgefertigte Furnierprodukte weisen in der Regel zehn bis zwanzig Prozent höhere Materialkosten als unbehandelte Furniere auf, führen jedoch zu erheblichen Gesamtkosteneinsparungen für das Projekt, da die vor Ort erforderliche Nachbearbeitung – inklusive Arbeitsaufwand und Geräte – entfällt. Durch die werkseitige Oberflächenbehandlung werden überlegene Ergebnisse erzielt: Die Anwendung erfolgt unter kontrollierten Bedingungen, mit professionellen Sprühgeräten und optimierten Aushärteprozessen. Die Installationszeit verkürzt sich häufig um mehr als fünfzig Prozent gegenüber vor Ort lackierten Alternativen, was die Lohnkosten unmittelbar senkt. Zudem entfallen bei vorgefertigten Produkten Gerüche, Staub und Störungen durch die Nachbearbeitung direkt auf der Baustelle – ein Mehrwert, der insbesondere bei bereits bewohnten Gebäuden von großer Bedeutung ist. Für die meisten gewerblichen Anwendungen sowie zahlreiche Wohnprojekte stellt vorgefertigtes Furnier bei Berücksichtigung aller Faktoren den kosteneffizientesten Ansatz dar.
Inhaltsverzeichnis
- Die Werkstoffwissenschaft hinter der Kosteneffizienz von Furnier
- Vorteile der Gestaltungsfreiheit, die wirtschaftlichen Nutzen bringen
- Faktoren für Fertigungs- und Montageeffizienz
- Langfristige Wertbetrachtung über den Anschaffungspreis hinaus
- Strategische Beschaffungsentscheidungen für maximalen Wert
-
Häufig gestellte Fragen
- Wie schneidet Furnier im Vergleich zu Massivholz hinsichtlich der Gesamtkosten eines Projekts ab?
- Können Furniermaterialien dieselbe ästhetische Qualität wie Massivholzoberflächen erreichen?
- Welche Furnierdicke bietet das beste Verhältnis aus Kosten und Haltbarkeit?
- Wie schneiden vorgefertigte Furnierprodukte im Vergleich zu vor Ort lackierten Alternativen im Hinblick auf die Kosten ab?
